http://www.lucas-backmeister-schule.de

Computer & Co.
Sonntag, 18. März 2007
computerneu2

Ein Thema, das die Grund- und Hauptschule gleichermaßen, wenn auch mit unterschiedlichen Aspekten, angeht.

Zur Geschichte
Die Backmeister gehört in Uelzen zu den Schulen der ersten Stunde - 1989 wurde unser erster PC-Raum (Raum 26, wen es interessiert) mit 12 PCs ausgestattet. Kein Windows zierte den Bildschirm, sondern nur ein spartanisches weiß auf schwarz und das kryptische DOS. Grundlage unserer damaligen Arbeit war MS Works in der Version 1.05, gedruckt wurde auf den lauten wie langsamen Nadeldruckern. Aber: es war ein Anfang.

Im Jahre 1995 zogen wir dann in den Keller, weil der Raum für eine weitere Klasse benötigt wurde. Der alte Duschraum änderte durch Umbau seine Bestimmung, wir bekamen die ersten 10 Rechner mit Windows 95. Ein Quantensprung für die User, wobei wir Gott sei Dank um Windows 3.xx herumgekommen sind. Der Internet-Anschluss kam etwas später, aber auch hier gehörte die Backmeister zur "Speerspitze".
Die Jahrtausendwende brachte dann weitere große Entwicklungsschritte. Der Computerraum im ehemaligen Duschraum wurde zu klein - über ein (sehr gerne abgekupfertes) Medienkonzept (n-21 lässt grüßen) kamen wir in den Genuss eines neuen Computerraumes im EG, zunächst mit 14, dann in einer Erweiterung mit insgesamt 20 Arbeitsplätzen. Jetzt konnten wir mit ganzen Klassen im Computerraum arbeiten. Server, Vernetzung, DSL, Laserdrucker etc. alles war da, und so wurde die Informationstechnologie zu einer Selbstverständlichkeit, ebenso wie das Internet-Café, das im Jahre 2003 von der Klosterkammer Hannover ausgestattet wurde.
Ab Klasse 7 bekam jede Klasse eine Stunde ITG, machte im Laufe der ersten zwei Jahre ihren Computerführerschein, lernte hauptsächlich die Standardsoftware kennen, die sie auch später unter Umständen in Betrieben antreffen würden.

Heute...
ist der Einsatz der PCs für die Schülerinnen und Schüler zu einer Selbstverständlichkeit geworden. ITG gibt's immer noch, aber mehr und mehr werden die Rechner auch im Rahmen des Fachunterrichts einbezogen, so dass wir uns über eine mangelnde Auslastung nicht beklagen können. Auch die Grundschule partizipiert von unserer guten Ausstattung, und besonders die 4. Klassen haben schon einen festen Termin mit ihrer Klassenlehrkraft.

Morgen...
Stillstand bedeutet Rückschritt. Unsere Rechner sind teilweise über 8 Jahre alt, die Ausstattung insgesamt nicht einheitlich. Der Administrationsaufwand wird immer größer, weil Rechner ganz oder teilweise ausfallen.
Im Zuge einer ins Auge gefassten Neuausstattung der Schulen ist auch die Backmeister dabei, sich Gedanken über die Weiterentwicklung des Einsatzes von IT in der Schule zu machen. Der Computerraum wird bleiben, allerdings dann ausgestattet mit neuen schnellen Rechnern, Flachbildschirmen etc. Wir streben eine Komplettvernetzung der HS an. In jedem Klassen- und Fachraum muss es die Möglichkeit geben, Computer und Internet zu nutzen (dafür wären die nicht ganz so alten Rechner, die im Zuge einer Neuausstattung ausgemustert würden, sehr gut geeignet). Auch der Einsatz von Notebooks gehört in dieses Programm. Unsere Schule wird sich diesem Medium nicht verschließen können - wie es geht, macht uns derzeit das Herzog-Ernst-Gymnasium vor, das eine Notebook-Klasse einrichtet.
Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 18. Februar 2010 )
 
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"Man soll Denken lehren, nicht Gedachtes."

Cornelius Gurlitt, dt. Kunsthistoriker


      

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